k.far.away am 18. September 14
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Yasmin hat ein Buch drüber, wie man den Leuten Zuhause von den Ereignissen erzählen sollte. Welche Formulierungen zu vermeiden sind, um keine negativen Vorurteile zu verstärken.
Hört sich alles sehr interessant an.
Ich habe es selbstverständlich nicht gelesen.
Ihr werden es also aushalten müssen, dass ich zwischendurch durch Unwissenheit grenzwertig nah ans Arschloch-sein rücke.
Sollte ich mich doch entschließen es zu lesen, werde ich es euch zusammenfassen.
Nos vemos!
k.far.away am 10. September 14
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kurze Gedankenfetzen die 1000 Grúas des Friedes...
... die eigentlich nur 700 sind.
Lisa und Linda versuchten ein Uniplattform für die Studenten zu schaffen damit diese sich besser untereinander organisieren können.
Dieses Projekt nennt sich ISA.Forma.
Um das ganze zu starten, stellten sie selbst mit Hirotaka, einem japanischen Freiwilligen hier an der ISA, die ersten Veranstaltungen.
Eine dieser Veranstaltungen war das Origamifalten von 1000 Kranichen.
Ein in Japan verbreiteter Brauch zum Gedenken der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und als Mahnmal für den Frieden.
Dies versuchten die drei mit den Studenten an mehreren Abende zu bewerkstelligen... irgendwie haben sich mich da auch mit reingezogen...
Probleme die sich in den Weg stellten:
- die wenigsten der beteiligten Studenten war gut im falten von Grúas
- die meisten Studenten hat es nicht auf der Plattform gesehen, sondern waren nur arme Tröpfe die zum falschen Zeitpunkt an dem Raum vorbei liefen und dann dazu überredet würden mit zu machen
- die Abschlussprüfungen standen vor der Tür
Diese Probleme würde selbstverständlich alle gelöst...
- wir setzten uns für eine aktive Inklusion von Kranichen mit besondern Ansprüchen in die normalen Ketten ein
- sobald ein Student sich in den Raum verirrt hat wurde er mit allen erdenklichen Überredungstechniken daran gehindert zu gehen
- und schließlich: würde der Fertigstellungstermin nach hinten verschoben, die Zielproduktionsmenge reduziert und ein Gros der Arbeit blieb an uns hängen
Aber nun hängen sie; die 1000 Grúas,
...die eigentlich nur 700 sind.
Aber zumindest weiß ich jetzt, wie man Origami-Kraniche faltet.
k.far.away am 29. August 14
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Bis Ende August zwei deutsche Freiwillige sind noch zwei deutsche Freiwillige hier (Lisa und Linda). Die beiden bereiten sich zur Zeit auf die Heimreise vor und sind dabei all ihre Souvenirs zusammensuchen.
Lisa soll einer ihrer etwas romantisch-verträumten Freundinnen einen Mangozweig mitbringen, wenn sie noch mal unter einem solchen Baum spazieren geht.
Ich persönlich muss sagen, Mangobäume verlieren einiges an ihrer innewohnenden Romantik, wenn einer davon direkt neben deinem Fenster steht und jede Nacht, wirklich jede Nacht ziemlich laut diese vermaledeiten Früchte auf das Wellblechdach darunter schmeißt und einen so jede Nacht wenigstens einmal aus dem Schlaf holt...
Ich werde niemandem Mangozweige mitbringen... es sei den als Genugtuung für mich selber, diesem Baum verletzt zu haben...
k.far.away am 16. August 14
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